A Travellerspoint blog

Vom Süden in den Norden

sunny 18 °C

Zurück nach Bangkok

Von Chumpon aus ging es in 7Std. mit dem Zug nach Bangkok wo wir wieder in dass nahe gelegene River View Guesthaus liefen, dieses mal hatte es zum Glück kein Wasser, kam aber später mit der Flut wieder bis vor die Rezeption.
Dieses mal konnten wir von unserem Zimmer aus ein besonderes Schauspiel erleben, im Chinesischen Tempel direkt vor unserem Zimmer wurde eine sehr aufwendige Chinesische Oper aufgeführt. Da dieses Zimmer eine neue Aircon erhallten hatte wurde das Loch wo die alte in der Aussenfassade gestanden hatte mit Glas gefüllt. Dies hatte nun den Vorteil dass Radheya ein eigenes Fenster auf seiner Höhe hatte und wie gefesselt davor stand um die Oper zu beobachten.

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Aber bereits am nächsten Morgen ging es für uns schon wieder weiter, wir entschlossen uns auf den Flughafen zu fahren und vor Ort ein Flugticket nach Chiang Mai zu kaufen. Somit standen wir nur wenige Stunden nachdem wir in Bangkok eingetroffen waren bereits am Flughafen wo ganz schön viel los war, wir realisierten dass die Thais alle Ferien haben und unterwegs nach Irgendwo sind. Nun ging das Spiessrutenlaufen los, von einer Airline zur nächsten „Sorry were are fully bookt“ hörten wir überall, in Chiang Mai sei ja dass Blumenfestival. So blieb uns nichts anderes übrig als bei der teuersten (Thai Air) Stand By zu warten, was hoffnungslos schien änderte sich sehr schnell, und um 10:00 sassen wir bereits im Flieger, ob da ein Kleinkind nachhalf?!.

Nord Thailand
In Chiang Mai kriegten wir gerade noch ein letztes Zimmer, da war wirklich alles überall ausgebucht, und die Stadt war voll von Thai Touristen.
trotzdem blieben wir drei Tage, da fliegen so einfach ist nahmen wir gleich weiter das Flugzeug in die abgelegenste Ecke von Thailand nach Mae Hong Son. Es war ein fantastischer Flug über unendlich scheinende bewaldete Berge bevor das Flugzeug kurz vor der Burmesischen Grenze steil nach unten stach um den Flughafen von Mae Hong Son anzusteuern.
Damit sparten wir uns eine 8-Stündige Busfahrt über 2200 Kurven.
Bereits zum dritten mal kamen wir nun nach Mae Hong Son, einmal per Tandem, einmal per Auto und nun per Flugzeug. Bis in die 50er Jahre war dieser Ort nur mit Elefanten zu erreichen und erst seit 1991 gibt es eine Asphaltierte Strasse. Entsprechend ist der Ort auch heute noch eine ruhige Oase in der Hektik des heutigen Thailand. Lange bevor Menschen auf dem schnellen Weg hier hinkamen, wurden hier viele Tempel und Klöster gebaut.
Natürlich besuchten wir viele ganz alte Tempel welche alle zu Fuss erreichbar sind und genossen den Nachtmarkt am See, direkt vor unserem Guesthaus.
Bereits nach drei Tagen hatten wir das Gefühl alle hier kennen uns, der Grund war natürlich Radheya der sich nun endgültig anklimatisiert hatte und auf alle zuging sie anlachte irgendwas schwafelte und wenn sie immer noch nicht reagierten lautstark auf sich aufmerksam machte. Auf der anderen Seite reagierten die Thais etwas gleich, und machten alles Mögliche damit er Sie registrierte und dies mit einem riesigen Grinsen quittierte.

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Inzwischen hatte er das Wai (zusammenlegen der Hände vor der Brust zur Begrüssung, zum Dank, oder vor dem Buddha) völlig im Griff, wir brauchten nur Sawadii-Krap zu sagen und schon legte er die Hände zusammen, die Thais hatten riesig Freude und reagierten dementsprechend, was wiederum Radheya ermunterte dies vermehrt zu praktizieren. Auch in den Tempeln beobachtete er schnell mal dass alle in Richtung Buddha die Hände vor dem Kopf zusammenlegen und machte es ihnen gleich. Es ging soweit dass wir ihn einmal abends beobachten konnte wie er diese Handbewegung im Schlaf ausführte und dazu murmelte.

Natürliche Aircon
Per Bus ging es weiter über ein paar für uns sehr bekannte Pässen nach Soppong. Der Temperatur unterschied war trotz geringer Höhendifferenz gewaltig, und es schien von Tag zu Tag kälter zu werden, Grund war eine Kaltfront von China. Unser schönes Bungalow direkt am Fluss hatte ziemlich durchzog und war sogar im Giebel offen, am Morgen zeigte das Thermometer im Zimmer gerade noch 11Grad.
Mit zwei Paar Hosen, zwei Paar Socken und einige Schichten Shirts und Pullover ging es raus in das Offene Restaurant um das Z`morgen zu essen.

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Von hier aus machten wir Wanderungen in die Umgebung, bereits in 10 Minuten erreicht man hier erste Hill Tribes Dörfer mit Minoritäten wie den Karen oder Mhong. Dazu schliefen wir extrem viel, meist waren wir schon um 8:00 Uhr unter den vielen Schichten Decken, denn dies war der einzig warme Ort.

Nicht ganz zufällige Begegnung
Eines Morgens fuhr ein Auto vor und daraus entstieg Adrian (Carmens Bruder, Radheyas Götti) und Sandra. Radheya schaute mit grossen ungläubigen Augen und glaubte erst nach etwa einer halben Stunde wer ihn da auf den Armen trug. Zum Glück funktioniert heute das Natel auch in den entlegensten Ecken.
Mit ihnen konnten wir nun zurück nach Mae Hong Son fahren und ein paar schöne Tage mit ihnen verbringen. Sie fuhren dann mal weiter und zwei Tage später bestiegen wir den Flieger um gleichzeitig in Chiang Mai anzukommen wie Sandra und Adrian. Damit konnten wir zusammen Weihnacht verbringen, und wir hatten jemand der auch noch auf Radheya acht gab wodurch wir auch wieder einmal gemütlich sitzen bleiben konnten während er jemand anderes auf trab hielt.
Olivier machte noch einen Tag Praxis Kurs in Thai Massage und Radheya wurde ausgeführt in ein Elefanten Camp, dafür genossen die anderen Massagen und Kochkurs.

Bereits ging es nun zurück nach Bangkok, das River View stand nun endgültig im trockenen, drei Tage gingen wir noch Schoppen, besuchten den Golden Mount, den Lumpini Park, und andere geliebte Plätze von uns.
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Die Abende verbrachten wir auf unserem Balkon im 7.Stock über dem vibrierenden China Town wo wir die Sicht über den Tempel, den Fluss und in der Ferne dem Wat Arun genossen während auf dem Fluss die Boote hin und her tuckerten und Radheya im Zimmer tief schlief.

Heimweg durchfressen
Schon waren wir auch schon wieder an unserem Startpunkt der Reise in Singapur. Samuels waren in den Ferien in Indien, somit hatten wir eine Duplex Wohnung für uns alleine inkl. Maid Shamali.
Reise_nach_Asien_660.jpgVier Tage assen wir fast nur Indisch in den feinen Restaurants die genau gleich aussehen wie in Indien und dass Essen genau so gut schmeckt. Das war schlussendlich auch der Grund weshalb wir uns Weihnachtsspeck angegessen haben obschon wir gar keine Guetzli und Weihnachtsfressereien hatten.

Meine Bilder in: Galerie

unsere Route:

Posted by Radheya 05:40 Archived in Thailand Tagged family_travel

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